Stellungnahme

Liebe Wackerfans,

eigentlich sind wir es mittlerweile leid schon wieder mit einer Mitteilung an die Öffentlichkeit zu gehen. Doch der stetige Fall unseres SV Wacker, der, wie bekannt, gewollt ist, lässt uns keine andere Wahl, als unsere Meinung kund zu tun und diese Missstände öffentlich zu machen.

Die Entscheidung Donnerstag Abend/Freitag Morgen, unseren Cheftrainer Uwe Wolf zu entlassen, ließ unseren Geduldsfaden reißen und macht uns sprach- und fassungslos.

Über die Gründe müssen wir jetzt nicht diskutieren. Wir wissen alle, dass dies gewollt ist und dazu beitragen soll, dass sich der SV Wacker noch schneller abschafft, als dem Vorstand um Dr. Thomas Frey und dem Hans Steindl lieb ist. Erschreckender finden wir eher die Tatsachen, wie das ganze gehandhabt und an die Öffentlichkeit getragen wird. Um dem Ganzen etwas entgegen zu wirken, berichtigen wir hier nun ein paar Aussagen, die nicht nur falsch dargestellt werden, sondern auch noch dreist erstunken und erlogen sind:

„Aus dem Wacker-Umfeld war jedoch zu vernehmen, dass der Trainer die Spieler dahingehend beeinflussen wollte, nicht in Schweinfurt anzutreten.“

(rosenheim24.de)

Die Mannschaft selbst hat nach dem Bekanntwerden dieser Entscheidung vorzeitig beschlossen beim Spiel in Schweinfurt nicht anzutreten. Aus Solidarität gegenüber ihren geschätzten und respektierten Trainer Uwe Wolf. Aus menschlicher und auch als Sicht der Fans eine vorbildhafte Einstellung, vor der wir nur den Hut ziehen können.

„…Solidaritätsbezeugungen der Fans für Wolf, die der entlassene Trainer stets für sich instrumentalisiert hat…“

(heimatsport.de)

Eine Lüge, die an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist. Wer uns kennt, weiß, dass wir uns von niemanden instrumentalisieren lassen. Wann wir Pyrotechnik zünden, entscheiden wir. Gegen wen wir unsere Kritik richten, entscheiden ebenso wir. Wir singen und engagieren uns für unseren Verein – nicht für einen Trainer. Das war in den letzten Jahrzehnten so und wird auch so bleiben. Jedoch mit einem kleinen Unterschied: Uwe Wolf war ein zuvorkommender, für den Verein hart arbeitender und vor allem ehrlicher Mensch. Dies hat er Tag für Tag seit fast vier Jahren jedem Wackerfan bewiesen. Er war der einzige im Verein, der die Leidenschaft und Treue der Fans geschätzt hat, sich vor allem mit ihnen auseinandergesetzt hat und alles dafür getan hätte, den Verein wieder nach oben zu bringen. Es wäre wünschenswert, dass sich ein Großteil der Angestellten im Verein und der Fussball GmbH ein großes Stück von ihm abschneiden.

„Die Spieler waren vielleicht emotional berührt, aber das war für uns gar keine Diskussion“

(Dr. Thomas Frey, rosenheim24.de)

Unfassbar, wie die Reaktion der Spieler auf die Mitteilung von Dr.Frey, runtergespielt wird und unsere Mannschaft somit in der Öffentlichkeit der Lächerlichkeit preisgegeben wird. Für die Spieler war und ist es in der Tat ein Schock, dass ihr Trainer auf unverschämte Weise entlassen wurde. Dies ergaben zahlreiche Gespräche, die während dem nicht angetretenen Training am Freitag vormittag mit den Spielern geführt wurden. Dass die Mannschaft, entgegen der Anweisungen von Hr. Dr. Frey, der nicht nur Leistungsträgern geraten hat nicht mehr zu spielen, da sonst zu viele Spiele gewonnen werden könnten (!), sondern dies auch als Grund für die Entlassung von Uwe Wolf angegeben hat, in Schweinfurt souverän gewann, zeigt nur, dass sie jetzt erst recht gewinnen wollen und ein Keil zwischen Trainerteam, Spieler und Fans nicht hineingetrieben werden kann.

„Der Verein, …, hat dem Trainer einen modifizierten Vertrag angeboten, den Wolf aber nicht unterschreiben wollte…“ (rosenheim24.de)

Auch dies entspricht NICHT der Wahrheit. Uwe Wolf erhielt Donnerstag Mittag lediglich von Dr. Thomas Frey ein Angebot über einen mündlichen Vertrag (die Einzelheiten wurden nicht genannt) und keinen schriftlichen Vertrag vorgelegt. Als Wolf auf seinen bestehenden Vertrag hinwies, erpresste Dr.Frey ihn damit, dass er diesen, vorerst nur mündlichen bestehenden, Vertrag annehmen soll oder er wird freigestellt. Nachdem Wolf abgelehnt hat, wurde abends Co-Trainer Stanley König vom Vorstand informiert, dass er das Training morgen abhalten wird, worauf dieser dann verwirrt bei Uwe Wolf anrief, um Licht in diese wirre Entscheidung zu bringen. Wie nun bekannt, wurde Uwe Wolf dann Freitag um 09:30 vor dem Training in der Kabine freigestellt.

Höhepunkt dann natürlich aber wieder die Kommentare von unserem Egonzentriker Hans Steindl, der ja, ähnlich emotional veranlagt wie Grimm’s Rumpelstilzchen, eigentlich nicht mehr zum SV Wacker geht, da die Mannschaft sich erlaubte (!), ausgerechnet an seinem Geburtstag in Seligenporten zu verlieren. Es grenzt schon fast an Schizophrenie, denn anders kann man Steindl’s Äußerungen nicht erklären, die er in unregelmäßigen Abständen vom Stapel lässt.

Erst will er seit Jahren die Fans loswerden, da sie ihm ein Dorn im Auge sind, obwohl er den Großteil der Szene durch sein damals löbliches Engagement im Verein Ende der 90er und Anfang der 2000er durch Bundesliga-Fussball und der damaligen Euphorie erst gefördert hat und sich nicht zwei Mal bitten ließ, sich als Fanoberhaupt No.1 der Presse zu präsentieren. Dass die meisten Fans wohl ein Leben lang am Verein hängen bleiben, hat Steindl wohl nicht verstanden. Und dann will er jetzt auch noch Wolf wieder loswerden. Skurril! Bedenkt man, dass er Wolf zweimal an die Salzach gelotst hat, da er, wie er selbst mehrmals betonte, seine professionelle Einstellung und seine Emotionen schätze. Nun will er ihn loshaben, indem er ihn vorwirft, dass „er sich nicht anpassen könne“ (rosenheim24.de), obwohl Wolf, nach der fatalen Entscheidung dem Profi-Fussball in Burghausen zu beenden, mehrmals professionell betont hat, er hält sich raus – der Verein in Form von Dr. Thomas Frey jedoch in Fan-Gesprächen mitgeteilt hat, dass Uwe Wolf nun doch bleibt und das Konzept mitträgt. Stellt sich nun die Frage, wer hier eine „Ich-AG“ oder „One-Man-Show“ ist? Auch in Sachen Testspiele ändert Bürgermeister Steindl seine Meinung so oft, wie andere ihre Unterwäsche. Zu Beginn der Saison war ihm die Auswahl der Testspielgegner ein Dorn im Auge, da diese anscheinend keine sportliche Herausforderung darstellen – nun wird gemosert, dass Testspiele in Hoffenheim in keinem Verhältnis zur finanziellen Situation stehen. Wie mehrere Quellen (u.a. Facebook-Posts) aus dem SVW-Betreuerteam bestätigen, stimmt dies jedoch nicht mal. Ganz zu schweigen davon, dass der Verein es nicht mal geschafft hat, dem Team eine Weihnachtsfeier zu organisieren – auch dies zahlte Wolf aus seiner eigenen Tasche.

Wir könnten jetzt hier Seiten füllen mit Verfehlungen diverser Personen, die in diesem Verein ihr Unwesen treiben, sich einmischen und aufspielen. Doch wir machen es lediglich ganz kurz:

  • Wir fordern Dr. Thomas Frey auf, sich für seine Aktionen in der jüngsten Vergangenheit öffentlich bei allen Fans & Sponsoren zu entschuldigen und trotz möglicher Neuwahlen morgen Abend bei der Jahreshauptversammlung sein Amt zum Wohle des Burghauser Fussballs niederzulegen
  • Wir fordern Hans Steindl auf, seine Finger aus dem Burghauser Fussball zu lassen und seine    Einzelgänge und Äußerungen einzustellen.
  • Wir teilen mit, dass wir ab sofort sämtliche Gespräche bzgl. Gründung einer Fan-Abteilung,     Organisation zur Belebung des Stadionvorplatzes und Erneuerung des Stadionprogramms einstellen und für keine weiteren Gespräche mehr bereit stehen. Wir sind es leid, verarscht, angelogen und belächelt zu werden.
  • Wir rufen alle Wackerfans dazu auf, am Samstag beim Heimspiel gegen Nürnberg ihre Meinung mittels sachlichen Spruchbändern kund zu tun. Wir weisen darauf hin, dass auch im Burghauser Stadion an der Liebigstraße freie Meinungsäußerung (noch) gilt

Wir müssen davon ausgehen, dass im Verein alles versucht wird, eine Top 6 Platzierung in der Liga sowie den Gewinn des Toto-Pokals zu verhindern.

Die Fanszene des SV Wacker wird jedoch auch weiterhin für die Mannschaft singen und ebenso alles dafür tun, einen Tabellenplatz unter den ersten Sechs der Liga zu erreichen und unseren großen Traum, in den DFB-Pokal einzuziehen, wahr zu machen – mit ALLEN Mitteln, die wir haben.

DEN SV WACKER KRIEGT IHR NIEMALS TOT – Z’SAMMAHOIT IS UNSA STÄRK’N

gez. WACKERFANS